Reguly

PPWR

Lieferanten & Datenanfragen

Das Adressbuch für Materialdaten — und die Kampagne, mit der ihr fehlende Angaben einholt.

Warum ein eigenes Adressbuch?

Die meisten Pflichtangaben der PPWR liegen nicht bei euch, sondern beim Lieferanten: Rezyklatanteil je Komponente, PFAS- und Schwermetallgehalte, Recyclingfähigkeit, Materialzusammensetzung. Ohne diese Werte bleibt die Konformitätserklärung unvollständig.

Das Adressbuch führt je Lieferant die Kontaktdaten, die belieferten Materialgruppen und die Historie der Anfragen. Daraus entsteht die Bulk-Kampagne: eine fertige Datenanfrage, die an mehrere Lieferanten gleichzeitig geht und deren Antworten in die Produktdaten zurückfließen.

Wann lege ich einen Lieferanten an?

  • Sobald eine Angabe fehlt. Der Daten-Hub zeigt Lücken je Produkt. Wer sie füllen soll, gehört ins Adressbuch.
  • Vor der ersten Kampagne. Eine Anfrage ohne hinterlegte Materialgruppe fragt zu viel oder zu wenig ab.
  • Bei einem Werkswechsel. Chargenbezogene Nachweise hängen am Werk. Ein zweiter Standort ist ein zweiter Eintrag.

Schritt für Schritt

  1. 1

    Lieferant anlegen

    Firma, Ansprechperson, E-Mail. Die Materialgruppen bestimmen, welche Felder die Anfrage abfragt.

  2. 2

    Kampagne zusammenstellen

    Produkte und Komponenten auswählen, für die Daten fehlen. Reguly gruppiert sie je Lieferant.

  3. 3

    Anfrage versenden

    Jeder Lieferant erhält eine Mail in seiner hinterlegten Sprache mit einem Formular-Link — kein Konto nötig.

  4. 4

    Antworten übernehmen

    Eingehende Werte erscheinen zur Prüfung. Übernommene Angaben tragen den Lieferanten als Quelle.

  5. 5

    Offene nachfassen

    Der Status je Anfrage zeigt, was offen, überfällig oder abgelehnt ist.

Die Mail geht in der Sprache des Lieferanten raus

Die Anfragesprache hängt am Lieferanteneintrag, nicht an eurer Oberflächensprache. Ein französischer Zulieferer bekommt seine Anfrage auf Französisch, auch wenn ihr Reguly auf Deutsch bedient.

Häufige Fragen

Braucht der Lieferant ein Reguly-Konto?
Nein. Er bekommt einen Link auf ein Formular, trägt die Werte ein und schickt ab. Erst die Übernahme bei euch macht daraus einen Datensatz.
Was passiert bei einer Ablehnung?
Sie wird mit Datum und Begründung festgehalten. Für die Konformitätserklärung ist das relevant: Ihr habt die Angabe eingefordert und könnt das belegen.

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