Reguly

EU AI Act

Erst wissen, welche KI im Haus läuft.

Ein Register aller KI-Systeme eurer Marke: Anbieter, Einsatzbereich, Verantwortlicher — und je System die Risikoklasse, aus der sich alle weiteren Pflichten ableiten. Die meisten Betriebe finden dabei mehr, als sie erwartet haben.

KI-Verordnung (EU) 2024/1689 · Art. 4 gilt seit 02.02.2025, Hochrisiko-Pflichten seit 02.08.2026

Ihre Rolle

Welche Pflichten gelten, hängt daran, was ihr mit der KI tut.

Die Verordnung kennt vier Rollen, und sie schließen sich nicht aus: Wer ein zugekauftes System unter eigenem Namen weitergibt, wird vom Betreiber zum Anbieter — mit deutlich mehr Pflichten. Acht Fragen klären, wo ihr steht.

  1. Anbieter

    entwickelt oder bringt in Verkehr

  2. Betreiber

    setzt unter eigener Verantwortung ein

  3. Einführer

    bringt aus Drittstaaten herein

  4. Händler

    stellt bereit, ohne zu verändern

Dieselbe Firma kann für ein System Betreiber und für ein anderes Anbieter sein — deshalb wird je System geprüft, nicht je Unternehmen.

Ein Register statt einer Vermutung

Jedes System mit Anbieter, Einsatzbereich, Verantwortlichem und Vertragslage. Die Risikoklasse steht je Zeile, und was noch nicht eingestuft ist, fällt als solches auf, statt unbemerkt durchzulaufen.

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KI-Inventar in Reguly: Systeme mit Anbieter, Einsatzbereich, Verantwortlichem und Risikoklasse je Zeile

Fragen Sie Ihre Anbieter, bevor jemand Sie fragt

Die Modelle kommen von außen, die Verantwortung für den Einsatz bleibt bei Ihnen. Aus verstreuten Mails wird ein Protokoll mit Status, Antwortquote und archiviertem Nachweis — auch dann, wenn ein Anbieter die Auskunft verweigert.

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GPAI-Anfragen in Reguly: Anfragen an KI-Anbieter mit Status, Versanddatum und Antwortquote

Kompetenz, die sich belegen lässt

Artikel 4 verlangt ausreichende KI-Kompetenz bei den Menschen, die Ihre Systeme betreiben — und gilt seit dem 2. Februar 2025 für jeden, unabhängig von der Risikoklasse. Der Tracker macht daraus ein Protokoll statt einer Behauptung.

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AI-Literacy-Tracker in Reguly: Schulungen mit Datum, Thema, Dauer und Teilnehmerzahl

Aus der Klasse folgen die Pflichten

Steht die Risikoklasse, steht die Liste: Transparenzhinweise, menschliche Aufsicht, technische Dokumentation, EU-Registrierung, Grundrechte-Folgenabschätzung und die Meldung schwerer Vorfälle — je Punkt mit seiner Fundstelle.

Mehr zu den Pflichten
Pflichten-Checkliste eines KI-Systems in Reguly, je Punkt mit Artikelverweis und Bearbeitungsstand

Zum Ausprobieren

Stuft ein System ein — hier, ohne Konto.

Die Risikoklasse ist der Angelpunkt der ganzen Verordnung: Aus ihr folgt jede weitere Pflicht. Und sie lässt sich nicht erraten, sondern nur durchfragen — verbotene Praktiken nach Artikel 5, Hochrisiko nach Anhang III, Transparenzpflichten nach Artikel 50.

Genau diesen Assistenten benutzen Kunden im Produkt. Er steht hier vollständig zur Verfügung: Fragen beantworten, Einstufung ablesen. Nur die Auswertung wird nicht gespeichert, weil dazu ein Konto und ein System gehören, dem sie zugeordnet wird.

Der Risiko-Assistent von Reguly: Fragen nach Artikel 5, Anhang III und Artikel 50 mit der laufenden Einstufung
  • Jede Frage nennt ihre Fundstelle in der Verordnung.
  • Die Einstufung erscheint, während ihr antwortet.
  • Es wird nichts gesendet und nichts gespeichert.
  • Die Einstufung ist eine begründete Vorbereitung, keine Rechtsberatung.
Zur Dokumentation des KI-Inventars

Demo

Wir nehmen Ihre Systeme auf, nicht Beispiele.

Bringen Sie eine Liste mit, oder auch nur die drei Werkzeuge, die Ihnen einfallen. Wir tragen sie im Termin ein, stufen sie ein und zeigen, welche Pflichten daraus folgen — und welche Fristen davon schon laufen.

Rund 30 Minuten. Reguly ersetzt keine Rechtsberatung; die Einstufung ist eine begründete Vorbereitung.

  • Ihre Akteursrolle wird geklärt, je System einzeln.
  • Der Assistent läuft an einem eurer echten Systeme durch.
  • Sie sehen, welche Anbieter Sie anschreiben müssen.
  • Der Schulungsstand nach Art. 4 wird ehrlich beziffert.

Dieselbe Plattform trägt auch die Verpackungs- und Passpflichten. Alle drei Verordnungen im Überblick.

Fragen

Was wir am häufigsten gefragt werden.

Ist die Einstufung des Assistenten rechtsverbindlich?

Nein. Sie ist eine strukturierte, begründete Vorbereitung — jede Frage mit ihrer Fundstelle. Was daraus folgt, gehört vor einer Behörde geprüft; Reguly ersetzt keine Rechtsberatung.

Betrifft uns das überhaupt, wenn wir nur ChatGPT und Copilot nutzen?

Ja. Wer ein KI-System unter eigener Verantwortung einsetzt, ist Betreiber und hat Pflichten — mindestens die KI-Kompetenz nach Art. 4, bei kundennahen Systemen zusätzlich die Offenlegung nach Art. 50.

Was verlangt Artikel 4 der KI-Verordnung genau?

Ausreichende KI-Kompetenz bei den Menschen, die Ihre KI-Systeme betreiben. Ein Umfang ist nicht vorgeschrieben — nachweisen müssen Sie es trotzdem. Die Pflicht gilt seit dem 2. Februar 2025.

Wann ist eine FRIA fällig?

Die Grundrechte-Folgenabschätzung nach Art. 27 trifft bestimmte Betreiber von Hochrisiko-Systemen, nicht jeden. Reguly zeigt an, wenn ein System darunterfällt, und führt durch die Abschätzung.

Meldet Reguly einen schweren Vorfall an die Behörde?

Nein. Die Meldung bleibt Ihre Handlung. Reguly bereitet sie vollständig auf — Sachverhalt, Zeitpunkte, betroffenes System und Nachweise — und protokolliert, was wann gemeldet wurde.

Können wir für ein System Betreiber und für ein anderes Anbieter sein?

Ja, und das ist der Regelfall. Wer ein zugekauftes System unter eigenem Namen weitergibt, wird für dieses zum Anbieter. Deshalb wird die Rolle je System geprüft, nicht je Unternehmen.

Was passiert mit einem System, das wir nicht mehr nutzen?

Es wird archiviert statt gelöscht. Die Einstufung, die Pflichtenliste und die Nachweise bleiben erhalten — bei einer Prüfung zählt auch, was Sie früher eingesetzt haben.

Bereit anzufangen?

Fangt mit dem Überblick an.

Das Inventar ist die eine Sache, die vor allen anderen kommt. Legt es an — kostenlos und ohne Kreditkarte.

Reguly ersetzt keine Rechtsberatung.

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Compliance & Customer Experience auf einer Plattform — PPWR, ESPR und EU AI Act, ein Datenpool.

DSGVO-konformEU-gehostet

Reguly ist eine Software zur Dokumentation und Organisation regulatorischer Anforderungen und erbringt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Alle Inhalte und automatisiert erstellten Einschätzungen dienen ausschließlich der Information und ersetzen keine rechtliche Prüfung im Einzelfall. Die Verantwortung für die Einhaltung regulatorischer Pflichten verbleibt beim Nutzer.

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