Stammdaten

Produkte

Hier verwaltest du alle Produkte, die du in Verkehr bringst — mit ihren Verpackungsdaten, Materialien, Substanzen und Bildern. Reguly nutzt diese Daten in jedem Compliance-Workflow: vom DOC über den DPP bis zur Mengenmeldung im Verpackungsregister.

Was gehört zu einem Produkt?

Ein Produkt in Reguly hat drei Ebenen:

  • Identität: Name, Kategorie, GTIN/Barcode, Produktbild.
  • Verpackung: Pro Produkt eine oder mehrere Verpackungs-Komponenten (z. B. PET-Flasche + Etikett + Verschluss).
  • Substanzen: Liste der enthaltenen Stoffe und Substanzen — wichtig für SVHC-Bewertung und Lebensmittelkontakt-Compliance.

Schritt für Schritt: Neues Produkt anlegen

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    Produkte öffnen

    Im Dashboard unter „Stammdaten → Produkte". Du siehst eine Tabelle aller bestehenden Produkte mit Status: vollständig / unvollständig / inaktiv.

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    Neues Produkt

    Klicke „Neues Produkt". Reguly öffnet einen Wizard, der dich Schritt für Schritt durch die Pflichtfelder führt.

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    Identität ausfüllen

    Produktname, Kategorie (Reguly schlägt anhand vorhandener Produkte Kategorien vor), GTIN. Wenn du keine GTIN hast, kannst du sie später nachtragen.

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    Verpackungs-Komponenten anlegen

    Klicke auf „Komponente hinzufügen". Pro Komponente trägst du Material, Gewicht, Recyclatanteil und Lieferant ein. Beispiel: PET-Flasche 25 g, 30 % Recyclat, Lieferant „Müller Plastics".

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    Substanzen ergänzen

    Wenn du SVHC-relevante oder lebensmittelkontaktrelevante Stoffe verwendest, trage sie hier ein. Reguly hat einen Suchindex aller registrierten Substanzen — du wählst aus, statt manuell zu tippen.

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    Bilder hochladen

    Lade Produktfotos hoch (mindestens ein Frontalbild, optional Detailaufnahmen). Diese erscheinen im DPP und auf der Brand-Page.

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    Speichern

    Klicke „Produkt speichern". Reguly prüft automatisch, welche Compliance-Workflows für dieses Produkt sofort ausführbar sind (z. B. „DOC kann erstellt werden").

Pflichtfelder pro Produkt

FeldBeschreibung
Produktname*Eindeutiger Name oder Modellbezeichnung.
Kategorie*Produkttyp gemäß Reguly-Klassifikation.
GTINInternationale Barcode-Nummer. Empfohlen, aber nicht zwingend.
Hauptmaterial*Wichtigstes Verpackungsmaterial.
Gewicht (g)*Verpackungsgewicht in Gramm.
Recyclatanteil (%)Anteil recyceltes Material — Pflicht für PPWR-Reports, oft von Lieferant.
LieferantAus dem Daten-Hub — Verknüpfung für spätere Datenanfragen.
SubstanzenListe enthaltener Stoffe — wichtig bei Lebensmittelkontakt oder SVHC.
ProduktbildJPG/PNG, mind. 800×800 px.

* Pflichtfeld

Massen-Anlage über CSV

Wenn du viele Produkte auf einmal anlegen willst (z. B. bei der ersten Reguly-Einführung), nutze den CSV-Import:

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    Vorlage herunterladen

    Klicke auf „CSV-Import" → „Vorlage". Du erhältst eine CSV mit allen Spalten und Beispielzeilen.

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    Daten ergänzen

    Trage deine Produkte in Excel/Google Sheets ein. Halte die Spaltennamen unverändert.

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    Hochladen und prüfen

    Reguly validiert die CSV und zeigt dir Fehler-Zeilen. Korrigierte Zeilen kannst du direkt im Browser editieren.

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    Importieren

    Mit „Import bestätigen" werden alle Produkte in einem Schritt angelegt. Reguly verlinkt automatisch Lieferanten, wenn der Name übereinstimmt.

Schreib die GTIN als Text

Excel formatiert GTINs gerne als Zahl und schneidet führende Nullen ab. Formatiere die GTIN-Spalte als Text, bevor du Werte einträgst — sonst gehen sie verloren.

Produkt-Detail-Seite

Klicke in der Tabelle auf ein Produkt, um seine Detailseite zu öffnen. Dort siehst du nicht nur die Stammdaten, sondern auch:

  • aktive DOCs und ihre Versionen,
  • aktive DPPs und Scan-Statistiken,
  • verlinkte Lieferanten und ausstehende Datenanfragen,
  • im Verpackungsregister gemeldete Mengen pro Quartal,
  • komplettes Audit-Log aller Änderungen.

FAQ

Was, wenn ich verschiedene Verpackungs-Größen habe?
Lege ein Produkt pro Größe an, wenn die Verpackungsdaten unterschiedlich sind (z. B. 0,5 l und 1 l Flasche). Wenn sich nur die Menge ändert, kannst du Größen als Varianten innerhalb eines Produkts erfassen — das spart doppelte Eingaben.
Kann ich Produkte deaktivieren statt löschen?
„Deaktivieren" entfernt das Produkt aus aktiven Workflows, lässt aber bestehende DOCs und DPPs gültig. Ideal, wenn ein Produkt aus dem Sortiment fliegt, aber im Audit-Trail bleiben muss.
Werden gelöschte Produkte zurückgeholt?
Gelöschte Produkte landen 30 Tage im Papierkorb und können wiederhergestellt werden. Danach werden sie endgültig entfernt — nur das Audit-Log bleibt.
Wie ändere ich Hunderte Produkte gleichzeitig?
Nutze den CSV-Export (alle Produkte herunterladen), nimm die Änderungen in Excel vor, und importiere die Datei wieder mit „Update" als Modus. Reguly aktualisiert nur geänderte Felder.

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