Daten & Lieferanten
Jede Angabe weiß, woher sie kommt.
Der Daten-Hub bündelt, was in vier Modulen entsteht — und zeigt für jeden Datenpunkt, ob er vorhanden, ausstehend oder offen ist.

- Verordnung
- PPWR (EU) 2025/40
- Bezug
- Art. 5, 7, 39, Anhang VIII
- Modul
- Daten-Hub + Data-Pool
- Quellen je Wert
- 5
Inverkehrbringer
Deine Nachweise hängen an Angaben, die bei Zulieferern liegen.
Compliance & Einkauf
Ihr arbeitet an einem Bestand, statt Tabellen hin- und herzuschicken.
Beratung & Kanzlei
Du prüfst den Datenbestand deiner Mandanten auf Vollständigkeit.
Ausgangslage
PPWR-Projekte scheitern an den Daten, nicht am Willen
Materialzusammensetzung, Rezyklatanteil und PFAS-Werte kennt der Materiallieferant — nicht der Inverkehrbringer. Was zurückkommt, verteilt sich auf Mailanhänge, Tabellen und Ordner.
- Derselbe Wert steht in drei Tabellen, in drei Versionen, mit drei Ständen.
- Niemand kann sagen, wie vollständig der Bestand insgesamt ist — nur, was gerade auffällt.
- Bei einer Prüfung fehlt der Nachweis, woher eine Angabe stammt und wer sie freigegeben hat.
- Zertifikate und Test-Reports werden pro Vorgang neu gesucht.
So arbeitest du damit
Bestand sichten
Der Hub zeigt beim Öffnen den Vollständigkeitsgrad und trennt vorhandene von ausstehenden Datenpunkten. Er ist eine Sicht auf das, was in den Modulen ohnehin entsteht — keine zweite Eingabemaske.

Lücken zuordnen
Jeder offene Punkt hängt an einem Produkt oder einer Verpackungskomponente. Daraus ergibt sich, wer die Angabe liefern muss.

Quelle anstoßen
Fehlt eine Lieferantenangabe, geht eine strukturierte Datenanfrage raus. Fehlt ein Dokument, wandert es in den globalen Data-Pool — PDF, Excel, Word und Bilder bis 20 MB.

Prüfen und freigeben
Eingegangene Werte prüfst du im Review und gibst sie frei. Erst danach zählen sie als vorhanden. Die KI-Extraktion liefert einen Vorschlag mit Konfidenz — übernommen wird nichts ungeprüft.

Das Entscheidende
Herkunft statt Vertrauen
Für eine Prüfung zählt nicht nur, dass ein Wert da ist, sondern woher er kommt. Jeder Datenpunkt trägt seine Quelle mit — DOC-Generator, Datenanfrage, Data-Pool, Roadmap oder manuell — und wo eine Historie existiert, lassen sich freigegebene Stände einsehen. Das ist der Unterschied zwischen einer gepflegten Tabelle und einem belastbaren Nachweis.
Im Zusammenspiel
Ein Datenbestand, der weiterreicht
- 01Lieferanten-Anfragen
holt die Werte von außen
- Materialzusammensetzung
- Rezyklatanteil
- PFAS & Schwermetalle
- 02Daten-Hub
bündelt sie und belegt die Herkunft
- geprüfter Wert
- Quelle
- Versionsstand
- 03DOC-Generator
zieht daraus die Konformitätserklärung
- DoC nach Anhang VIII
Häufige Fragen
Sehe ich, woher ein einzelner Wert stammt?
Ja. Jeder Eintrag trägt eine Quelle — DOC-Generator, Datenanfrage, Data-Pool, Roadmap oder manuell. Wo eine Versionshistorie existiert, sind die freigegebenen Stände einsehbar.
Muss ich Daten doppelt pflegen, wenn ich schon Produkte angelegt habe?
Nein. Der Hub liest, was in den Modulen entsteht. Er ist eine Sicht auf den Bestand, keine zweite Eingabemaske.
Wozu der Data-Pool, wenn es Datenanfragen gibt?
Der Pool ist für wiederkehrende Standard-Dokumente wie Zertifikate, Normen und Test-Reports gedacht. Datenanfragen holen dagegen produktspezifische Werte bei Lieferanten ein.
Wie zuverlässig ist die Produkterkennung aus Dokumenten?
Sie liefert einen Vorschlag mit Konfidenzwert, den du im Prüf-Dialog bestätigst oder verwirfst. Dubletten erkennt Reguly über GTIN oder Name. Ohne Freigabe wird nichts übernommen.
Welche Dateiformate nimmt der Data-Pool an?
PDF, Excel, Word und Bilder bis 20 MB je Datei.
Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR), Art. 5, 7, 39 und Anhang VIII
Wissen, wo du stehst
Fünf Fragen zeigen dir, wie weit dein Datenbestand für die PPWR trägt — kostenlos und ohne Anmeldung.

