Digitaler Produktpass
Acht Schritte, ein Entwurf, kein leeres Formular.
Der Assistent arbeitet direkt am Produktdatensatz und speichert nach jeder Eingabe. Du kannst mitten im Satz aufhören und morgen weitermachen — veröffentlicht wird erst, wenn du es sagst.

- Assistent
- 8 Schritte
- Pflicht zum Veröffentlichen
- 3 Blöcke
- Zwischenstand
- Entwurf, automatisch
- Rechtsrahmen
- ESPR (EU) 2024/1781
Ausgangslage
Der Pass scheitert nicht am Wollen, sondern am ersten leeren Formular
Ein Produktpass verlangt Angaben aus vier Abteilungen. Wer alles auf einmal sehen muss, fängt gar nicht erst an — und wer anfängt, verliert den Zwischenstand.
- Die Daten liegen verteilt: Identifikation im ERP, Zusammensetzung in der Rezeptur, Verpackung beim Lieferanten, Zertifikate im Postfach.
- Ein Formular über alles fragt in Zeile drei nach der CAS-Nummer — und wird geschlossen.
- Der Zwischenstand lebt in einer Tabelle auf einem Laufwerk und ist beim nächsten Mal nicht mehr auffindbar.
- Niemand weiß, ob ein halb gefüllter Pass schon veröffentlicht werden darf oder was genau ihn blockiert.
- Dieselben Verpackungsangaben werden für die PPWR ein zweites Mal von Hand erfasst.
So arbeitest du damit
Entwurf starten — aus einem Produkt oder aus einem Namen
Der Generator zeigt oben dein Entwurfsfach und daneben „Neuen DPP erstellen". Im Dialog wählst du entweder ein bestehendes Produkt, das noch keinen Pass hat, oder tippst nur einen Produktnamen. Aus dem Namen entsteht ein Entwurf mit eigenem Slug, der nicht mit vorhandenen Produkten kollidiert. Beide Wege landen im selben Assistenten — der arbeitet am echten Produktdatensatz, nicht an einer Kopie. Was in den Stammdaten steht, steht damit schon im Assistenten.

Acht Schritte, immer sichtbar
Links steht die Schrittleiste: Identifikation, Beschreibung, Zusammensetzung, Verpackung, Stoffe, Zertifizierungen, Inhalt, Überprüfung. Erledigte Schritte tragen einen Haken, du springst jederzeit zwischen ihnen hin und her. Oben läuft die Speicheranzeige mit — „wird gespeichert", „gespeichert", „ungespeichert". Der Entwurf schreibt sich eine Sekunde nach der letzten Eingabe von selbst weg; tippst du weiter, wird die Sicherung neu angesetzt. Die GTIN ist dabei die Ausnahme: Sie wandert erst zum Server, wenn sie ein gültiges Format hat — 8, 12, 13 oder 14 Ziffern.
Daten holen statt abtippen
Der Assistent selbst ist bewusst manuell — er rät nichts zusammen, was du später verantworten musst. Vorbefüllt wird eine Ebene früher: Der Daten-Hub sammelt Dateien und ganze Ordner im Data Pool, entpackt ZIP-Archive und erkennt aus ausgewählten Dateien Produkte. Aus der Produktliste heraus gibt es zusätzlich den Import aus einer Shop-URL. Was dort ankommt, steht im Generator bereits im Formular.

Überprüfen, veröffentlichen, QR-Code erzeugen
Der letzte Schritt legt alle sieben vorherigen als Karten nebeneinander: je Schritt ein Haken oder ein graues Symbol, darunter eine Zusammenfassung dessen, was hinterlegt ist, und daneben „Bearbeiten" — ein Klick springt zurück an genau diese Stelle. Fehlt ein Pflichtblock, steht er als anklickbare Liste obenauf. Nach dem Veröffentlichen führt der Weg zurück in die Entwurfsübersicht; QR-Code, öffentliche Seite unter reguly.eu/p/<GTIN> und Abdeckungsgrad findest du im Modul Produktpässe.
Überprüfung
Drei Blöcke sperren, fünf mahnen
Der Assistent unterscheidet zwischen „fehlt noch" und „geht so nicht live". Blockierend sind genau drei Blöcke: Identifikation (Produktname, GTIN, Hersteller, Herkunftsland), Beschreibung (Kurzbeschreibung, höchstens 280 Zeichen) und Verpackung (mindestens eine Komponente). Solange davon etwas fehlt, bleibt „Veröffentlichen" grau und die fehlenden Punkte stehen als Sprungmarken über der Liste. Zusammensetzung, Stoffe, Zertifizierungen und Inhalt zeigen ihren Stand als offener Haken — sie halten dich aber nicht auf. Das ist Absicht: Ein Pass mit belastbarer Identität und sauberer Verpackungsangabe ist mehr wert als einer, der ein Jahr im Entwurf liegt, weil die REACH-Recherche noch läuft. Nachtragen kannst du jederzeit — der gedruckte QR-Code zeigt auf die GTIN, nicht auf einen Versionsstand.
Im Zusammenspiel
Ein Datenbestand, der weiterreicht
- 01Produkt-Stammdaten
halten Identität und Verpackung
- GTIN
- Verpackungskomponenten
- Zertifizierungen
- 02DPP-Generator
führt durch die acht Schritte und veröffentlicht
- Passinhalt
- Entwurfsstand
- Freigabe
- 03Produktpässe
macht daraus QR-Code und öffentliche Seite
- QR-Code
- öffentliche URL
- Abdeckungsgrad
Häufige Fragen
Was muss ausgefüllt sein, damit ich veröffentlichen kann?
Drei Blöcke: Identifikation mit Produktname, GTIN, Hersteller und Herkunftsland, eine Kurzbeschreibung sowie mindestens eine Verpackungskomponente. Alles andere kannst du nachtragen.
Geht mein Zwischenstand verloren, wenn ich den Tab schließe?
Nein. Der Assistent speichert eine Sekunde nach der letzten Eingabe als Entwurf und zeigt oben an, ob gerade gespeichert wird. Der Entwurf steht danach im Entwurfsfach des Generators.
Warum wird meine GTIN nicht übernommen?
Weil sie noch kein gültiges Format hat. Übernommen werden 8, 12, 13 oder 14 Ziffern — Teileingaben werden bewusst nicht gespeichert, damit keine halbe Nummer im Pass landet.
Füllt KI den Pass vor?
Der Assistent selbst nicht. KI-gestützt sind der Import aus Dateien im Daten-Hub und der Import aus einer Shop-URL in der Produktliste. Deren Ergebnis steht im Generator schon im Formular.
Kann ich einen Pass für ein Produkt anlegen, das es in Reguly noch nicht gibt?
Ja. Im Dialog „Neuen DPP erstellen" reicht ein Produktname. Reguly legt daraus einen Entwurf an; die restlichen Stammdaten entstehen im Assistenten.
Wo bekomme ich danach den QR-Code?
Im Modul Produktpässe. Dort erzeugst du den Code zum veröffentlichten Pass, lädst ihn herunter und siehst, wie viele deiner Produkte schon live sind.
Verordnung (EU) 2024/1781 (ESPR) — Rahmen des Digitalen Produktpasses
Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR), Anhang VIII — Konformitätserklärung
Der erste Pass ist der schwerste
Wir gehen den Assistenten einmal an einem deiner Produkte durch — von der GTIN bis zur Veröffentlichung.

