Digitaler Produktpass
Ein QR-Code, der nie neu gedruckt werden muss.
Der Code zeigt auf die GTIN, nicht auf einen Versionsstand. Du änderst den Passinhalt — die Verpackung im Regal bleibt, wie sie ist.

- Rechtsrahmen
- ESPR (EU) 2024/1781
- Bezug
- PPWR (EU) 2025/40, Anhang VIII
- Öffentliche URL
- reguly.eu/p/<GTIN>
- ESPR-Produktgruppen
- 11 in der Roadmap
Ausgangslage
Der Pass scheitert selten am Inhalt, sondern am Weg zur Verpackung
Bis ein Produktpass beim Menschen im Laden ankommt, muss er erzeugt, verlinkt, gedruckt und danach jahrelang gepflegt werden. Genau dazwischen bricht es.
- Der QR-Code führt auf eine Kampagnen-Landingpage, die den nächsten Website-Relaunch nicht überlebt.
- Ändert sich eine Angabe, müsste die Verpackung neu gedruckt werden — also ändert niemand etwas.
- Keiner kann sagen, für wie viele Produkte überhaupt schon ein Pass live ist.
- Die Konformitätserklärung entsteht ein zweites Mal von Hand, aus genau denselben Verpackungsdaten.
- Wann der Pass für die eigene Produktgruppe greift, steht in delegierten Rechtsakten, nicht im Kalender.
So arbeitest du damit
Pass anlegen
Der DPP-Generator führt in acht Schritten durch Identifikation, Beschreibung, Zusammensetzung, Verpackung, Stoffe, Zertifizierungen, Inhalt und Überprüfung. Er speichert laufend als Entwurf; veröffentlicht wird erst im letzten Schritt. Solange nichts angelegt ist, steht das Entwurfsfach schlicht auf null — der Assistent startet über „Neuen DPP erstellen".
GTIN setzen, QR-Code erzeugen
Der Pass hängt an der GTIN aus den Produkt-Stammdaten — sie wird im Pass erfasst, in den QR-Code kodiert und bildet die öffentliche Adresse. Fehlt sie, greift Reguly auf die interne Produkt-ID zurück und weist den Eintrag als Pass ohne GTIN aus. Ein Klick im Produktdetail erzeugt den Code; danach stehen Vorschau, Download, Neu-Generieren und Löschen bereit. In der Übersicht springt die Kachel auf „Live", und die Abdeckung zeigt, wie viele Produkte schon so weit sind.

Scans auswerten
Jeder Aufruf der öffentlichen Seite zählt mit. Analytics zeigt Scans pro Tag, Top-Produkte, Länder, Sprachen, Geräte und Referrer über wählbare Zeiträume. Besucher werden gehasht — die Auswertung kommt ohne personenbezogene Daten aus.

Zeitachse
Der Termin hängt an deiner Produktgruppe
Die ESPR führt den Produktpass stufenweise ein, nicht für alle gleichzeitig. Reguly sortiert deine Produkte über den HS-Code, ersatzweise über den Produktnamen, in die elf Gruppen des Arbeitsplans 2025–2030 und zeigt den nächstliegenden Termin. Diese Zeitachse gibt wieder, was die Roadmap-Leiste im Modul anzeigt — samt der Kennzeichnung, wo ein Datum nur eine Schätzung ist.
Seit Juli 2024
Der Rahmen steht
Die Verordnung (EU) 2024/1781 ist in Kraft und schafft den Digitalen Produktpass als Instrument. Was er je Produktgruppe enthalten muss und ab wann, regeln delegierte Rechtsakte — die stehen für die meisten Gruppen noch aus.
Heute
Deine Produkte sind einsortiert
Das Modul ordnet jedes Produkt einer der elf Gruppen zu und markiert den nächstliegenden Termin. Produkte, auf die keine Regel passt, stehen sichtbar unter „Sonstige / Unkategorisiert" — mit dem Hinweis, den HS-Code nachzutragen.
Februar 2027
Batteriepass
Ein Datum, das die Roadmap ohne Schätzungsvermerk führt: Der Batteriepass folgt der Batterieverordnung (EU) 2023/1542, nicht der ESPR. Wer Batterien im Sortiment hat, hat den kürzesten Vorlauf.
2027–2028, geschätzt
Textilien, Reifen, Möbel, Stahl und die übrigen Gruppen
Für diese Gruppen trägt die Roadmap Daten aus dem Arbeitsplan 2025–2030 — jedes davon ausdrücklich als Schätzung markiert, weil der delegierte Rechtsakt fehlt. Verbindlich wird ein Termin erst mit dessen Veröffentlichung; die Zeitachse zieht dann nach.
Im Zusammenspiel
Ein Datenbestand, der weiterreicht
- 01Produkt-Stammdaten
liefern Identität und Verpackung
- GTIN
- Verpackungskomponenten
- Zertifizierungen
- 02Produktpässe
macht daraus Pass, QR-Code und öffentliche Seite
- QR-Code
- öffentliche URL
- Abdeckungsgrad
- 03DOC-Generator
zieht aus denselben Daten die Konformitätserklärung
- DoC nach Anhang VIII
Häufige Fragen
Was steht im QR-Code?
Die öffentliche Adresse des Passes unter www.reguly.eu/p/<GTIN>. Hat das Produkt keine GTIN, tritt die interne Produkt-ID an ihre Stelle.
Muss ich neu drucken, wenn sich eine Angabe ändert?
Nein. Der Code zeigt auf die GTIN, nicht auf einen Versionsstand. Du aktualisierst den Inhalt im Generator, der gedruckte Code bleibt gültig.
Ist der Pass ohne JavaScript lesbar?
Ja. Die öffentliche Seite wird serverseitig gerendert und bettet Schema.org-JSON-LD ein — Behörden, Recycler und Crawler kommen ohne Browser-Ausführung an die Daten.
In welchen Sprachen erscheint die öffentliche Seite?
Deutsch und Englisch. Die Sprache ergibt sich aus Cookie beziehungsweise Accept-Language des Browsers und lässt sich auf der Seite umschalten.
Erzeuge ich von hier aus auch die PPWR-Konformitätserklärung?
Ja, aus demselben Produktdetail. Reguly prüft vorher, welche Pflichtfelder aus Anhang VIII leer sind, benennt sie mit ihrem Annex-Punkt und lässt dir die Wahl: im DOC-Generator vervollständigen oder bewusst mit Lücken erzeugen.
Füllt KI den Pass vor?
Der Assistent selbst ist manuell. KI-gestützt sind der Produkt-Import aus Datei und der Import aus einer Shop-URL im Stammdaten- und Daten-Hub-Bereich.
Verordnung (EU) 2024/1781 (ESPR) — Rahmen des Digitalen Produktpasses
ESPR-Arbeitsplan 2025–2030 der EU-Kommission (vorrangige Produktgruppen)
Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR), Anhang VIII — Konformitätserklärung
Verordnung (EU) 2023/1542 (Batterieverordnung) — Batteriepass ab Februar 2027
Einmal scannen, statt zweimal drucken
Wir zeigen dir an einem deiner Produkte, wie Pass, QR-Code und öffentliche Seite zusammenhängen.

