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Kreislaufwirtschaft

Recyclingfähigkeit: Verpackungen für den Kreislauf gestalten

6 Min. Lesezeit Aktualisiert Juli 2026
Recycling-Symbol auf einer Kartonverpackung

Recyclingfähigkeit ist das Herzstück der PPWR: Ab 2030 dürfen grundsätzlich nur noch Verpackungen in den EU-Markt, die recyclingfähig gestaltet sind — ab 2035 kommt es zusätzlich darauf an, dass sie im großen Maßstab tatsächlich recycelt werden.

Was „recyclingfähig" wirklich heißt

Recyclingfähigkeit ist keine Ja/Nein-Eigenschaft, sondern wird über Leistungsklassen (Grade A–C) bewertet. Entscheidend sind Materialwahl, Trennbarkeit der Komponenten, Störstoffe (etwa bestimmte Klebstoffe, Etiketten oder Farben) und die Frage, ob für das Material eine etablierte Sammel- und Sortierinfrastruktur existiert.

Design for Recycling — die Stellhebel

  • Monomaterialien statt schwer trennbarer Materialverbunde einsetzen
  • Etiketten, Sleeves und Klebstoffe recyclinggerecht wählen
  • Problematische Farben und Beschichtungen vermeiden
  • Komponenten leicht trennbar gestalten (z. B. Deckel und Körper)
  • Materialangaben und Rezyklatanteile sauber dokumentieren
Recyclingfähig ab
2030
Im Maßstab recycelt ab
2035
Bewertung
Grade A–C
Ziel
Kreislauf

Recyclingfähigkeit ist auch ein Datenthema

Ob eine Verpackung recyclingfähig ist, ergibt sich aus ihren Materialdaten. Wer Zusammensetzung, Gewichte und Komponenten strukturiert erfasst, kann die Einstufung nachvollziehen, dokumentieren und gegenüber Behörden belegen.

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