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Digitalisierung

Digitaler Produktpass (DPP): Was auf Sie zukommt

6 Min. Lesezeit Aktualisiert Juli 2026
Smartphone scannt einen QR-Code

Der Digitale Produktpass (DPP) ist ein Kernbaustein der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR). Über einen Datenträger — meist einen QR-Code — erhalten Verbraucher, Handel und Behörden Zugriff auf strukturierte Produktinformationen: Herkunft, Materialien, Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit und mehr.

Warum der DPP kommt

Die EU will die Kreislaufwirtschaft stärken und Produkte transparenter machen. Der DPP bündelt Informationen, die heute über Datenblätter, Etiketten und Lieferantendokumente verstreut sind, an einem digital abrufbaren Ort — produktbezogen, aktuell und maschinenlesbar.

Rechtsgrundlage
EU-ESPR
Zugang
QR / Datenträger
Erste Produktgruppen
u. a. Batterien, Textilien
Datenhaltung
strukturiert

Welche Daten in den Pass gehören

  • Produktidentifikation (GTIN, SKU, Kategorie)
  • Materialzusammensetzung und Rezyklatanteile
  • Reparierbarkeit, Ersatzteile und Haltbarkeit
  • Recycling- und Entsorgungshinweise
  • Konformitäts- und Zertifizierungsnachweise

Ein Datenpool, mehrere Outputs

Wer Produkt- und Verpackungsdaten einmal sauber erfasst, kann daraus DPP, PPWR-Konformitätserklärung und Nachhaltigkeitsbericht speisen — statt jede Anforderung separat zu pflegen.

Persönliche Beratung

DPP frühzeitig vorbereiten

Wir zeigen Ihnen, welche Produktdaten Sie jetzt strukturieren sollten, damit der Digitale Produktpass später auf Knopfdruck steht. Lassen Sie uns sprechen.

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