Digitaler Produktpass
Deine öffentliche Markenseite, ohne Ticket an die Agentur.
Farben, Schriften, Layout, Reihenfolge und Sichtbarkeit der Sektionen stellst du selbst ein — neben einer Live-Vorschau, die jede Änderung sofort zeigt.

- Modul
- Website-Editor
- Öffentliche Seite
- /brands/<deine-marke>
- Layout-Vorlagen
- 4
- Schriften
- 5
Ausgangslage
Die Seite hinter dem QR-Code ist ein Markenauftritt
Wer einen Produktpass-QR-Code scannt oder deinen Markennamen sucht, landet auf deiner Brand-Page. Sie zeigt Logo, Story, Produkte, Videos und Kontaktangaben — also genau die Fläche, auf der deine Marke gegenüber Konsument, Handel und Prüfstelle auftritt. In den meisten Setups ist ausgerechnet diese Fläche die, an die niemand ohne Umweg herankommt.
- Eine Farbe oder eine Schrift zu ändern heißt: Ticket schreiben, warten, prüfen.
- Welche Sektion in welcher Reihenfolge steht, entscheidet die Vorlage — nicht du.
- Ob ein Produkt öffentlich sichtbar ist, lässt sich nicht in der Oberfläche steuern.
- Wie eine Änderung wirkt, siehst du erst, nachdem sie live ist.
So arbeitest du damit
Identität und Erscheinungsbild setzen
Oben im Modul klappst du die visuelle Identität auf: Logo, Cover, Story, Social-Links und die Seiten-Sichtbarkeit liegen dort in einem Formular. Darunter folgt die Farbpalette mit sechs Feldern — Primary, Accent, Background, Text sowie Start- und Endfarbe des Header-Gradienten. Jedes Feld nimmt einen Farbwähler und daneben den Hex-Wert entgegen, damit du eine Markenfarbe exakt eintragen und nicht nur ungefähr treffen musst. Bei den Schriften stehen fünf kuratierte Familien zur Wahl: Inter, Outfit, Playfair Display, DM Sans und Space Grotesk; jede Kachel ist bereits in ihrer eigenen Schrift gesetzt, du siehst also vor dem Klick, worauf du dich einlässt. Dazu kommt die Sprache der Brand-Page, Deutsch oder Englisch — sie schaltet die festen Beschriftungen der öffentlichen Seite um, deine eigenen Texte bleiben, wie du sie gepflegt hast.
Layout wählen und Sektionen ordnen
Vier Vorlagen geben die Grundordnung vor: Classic stellt die Produkte nach vorn, Modern Card zieht die Story über die Produkte, Minimal kommt mit wenigen Sektionen aus, Magazine setzt auf einen großen Hero mit redaktionellem Produktraster. Jede Vorlage bringt eine Sektionsreihenfolge, eine Hero-Größe und eine Rasterdichte mit — beides kannst du unabhängig übersteuern: Hero kompakt, standard oder groß, das Produktraster kompakt, komfortabel oder Magazin. Wo du übersteuert hast, steht ein Punkt an der Option und ein „Auf Vorlage zurücksetzen" daneben, damit du den Weg zurückfindest. Die Reihenfolge der fünf Sektionen — Produkte, Videos, Story, Kontakt/Info und Live-Avatar — änderst du in einer nummerierten Liste per Anfasser, ausblenden lässt sich jede über das Augen-Symbol. Ausgeblendete Sektionen wandern in die Palette „Verfügbare Sektionen" oben links; von dort ziehst du sie auf die Live-Vorschau, um sie wieder zu aktivieren. Die Liste funktioniert auch mit der Tastatur, weil sie neben dem Zeiger einen Tastatur-Sensor kennt.
Entscheiden, welche Produkte öffentlich sind
Jedes Produkt deiner Marke steht im Editor mit Name und GTIN in einer eigenen Zeile, versehen mit einem Häkchen für „auf der Brand-Page sichtbar" und einem Anfasser für die Reihenfolge. Über der Liste zeigt eine Zählung, wie viele von wie vielen Pässen gerade öffentlich sind. Damit trennst du sauber zwischen dem, was du intern führst, und dem, was ein Scan zeigen soll: Ein Auslaufprodukt bleibt im System, verschwindet aber von der Seite; eine Neuheit steht oben, ohne dass du irgendwo eine Sortierung nachziehen musst. Die Pässe selbst entstehen nicht hier — sie kommen aus dem Produktpass-Modul, das den GS1 Digital Link und den QR-Code je Produkt führt. Der Website-Editor entscheidet nur über Auftritt und Auswahl.

Live sehen, was du änderst
Rechts steht die öffentliche Seite in einem Rahmen, der wie ein Browserfenster aussieht: Adresszeile mit deinem Pfad, Umschalter für Desktop, Tablet (768 Pixel) und Mobil (390 Pixel), ein Neuladen und ein Link, der die Seite in einem neuen Tab öffnet — dort ohne Editor-Modus, also so, wie ein Besucher sie sieht. Farben, Schrift, Sichtbarkeit und Reihenfolge schickt der Editor direkt an diese Vorschau, du siehst sie also, bevor irgendetwas gespeichert ist. Gespeichert wird von selbst: Anderthalb Sekunden nachdem du aufhörst zu ändern, sichert der Editor den Stand; die Kopfzeile zeigt dabei „ungespeichert", „wird gespeichert" oder den Zeitpunkt der letzten Sicherung. Schlägt das Speichern fehl, erscheint der Hinweis zusammen mit einer Schaltfläche, die den Versuch sofort wiederholt — nichts bleibt still liegen. Optional lässt sich auf der Seite ein Live-Avatar über Tavus einbinden: Persona und Replica wählst du aus deinem Tavus-Konto, dazu eine Begrüßung und eine maximale Gesprächsdauer zwischen 60 und 600 Sekunden; die Aufzeichnung ist standardmäßig aus und muss bewusst eingeschaltet werden.
Der Unterschied
Dieselbe Markenseite, zwei Wege
Der Website-Editor ändert nichts an den Daten hinter der Seite — Produkte, Pässe und Story bleiben dort, wo sie gepflegt werden. Er ändert, wer über die Darstellung entscheidet und wie schnell das geht.
Über Ticket und Deployment
- Eine Farbe oder eine Schrift zu ändern heißt: Ticket schreiben, warten, prüfen.
- Welche Sektion in welcher Reihenfolge steht, entscheidet die Vorlage — nicht du.
- Ob ein Produkt öffentlich sichtbar ist, lässt sich nicht in der Oberfläche steuern.
- Wie eine Änderung wirkt, siehst du erst, nachdem sie live ist.
Mit dem Website-Editor
- Sechs Farbfelder und fünf Schriften stellst du selbst ein — mit Farbwähler oder als Hex-Wert.
- Vier Layout-Vorlagen geben die Grundordnung vor; Reihenfolge und Sichtbarkeit jeder Sektion änderst du per Drag & Drop und Augen-Symbol.
- Jeder Produktpass hat einen eigenen Schalter für „öffentlich sichtbar", dazu eine eigene Reihenfolge.
- Die Live-Vorschau daneben übernimmt Farben, Schrift, Sichtbarkeit und Reihenfolge sofort — noch vor dem Speichern.
Im Zusammenspiel
Ein Datenbestand, der weiterreicht
- 01Daten-Hub
führt Marke, Produkte und Verpackungsdaten zusammen
- Produktstammdaten
- Markenprofil
- 02Produktpässe
erzeugt je Produkt den digitalen Produktpass mit QR-Code
- GS1 Digital Link
- QR-Code
- 03Website-Editor
bestimmt Auftritt und Auswahl der öffentlichen Markenseite
- Farben & Schrift
- Layout
- sichtbare Pässe
Häufige Fragen
Muss ich zum Veröffentlichen einen Knopf drücken?
Nein. Der Editor speichert anderthalb Sekunden nach deiner letzten Änderung automatisch. Solange noch nicht gesichert ist, steht „ungespeichert" in der Kopfzeile; wenn du nicht warten willst, gibt es daneben „Jetzt speichern".
Kann ich eigenes HTML oder CSS einfügen?
Im Editor nicht. Du arbeitest mit sechs Farbfeldern, fünf Schriften, vier Layout-Vorlagen und den Übersteuerungen für Hero-Größe, Rasterdichte und Sektionsreihenfolge. Alles, was darüber hinausgeht, ist keine Einstellung in diesem Modul.
Kann ich eine eigene Domain nutzen?
Die Brand-Page läuft unter /brands/<deiner-marke>. Einen Schritt für eine eigene Domain gibt es im Editor nicht; die Dokumentation beschreibt sie als Weg über DNS-Records beim eigenen Provider. Sprich uns an, bevor du damit planst.
Übersetzt Reguly meine Texte automatisch?
Nein. Die Sprachauswahl schaltet die festen Beschriftungen der Brand-Page zwischen Deutsch und Englisch um. Deine eigenen Inhalte — Story, Produktnamen, Beschreibungen — bleiben so, wie du sie gepflegt hast.
Was passiert mit einem Produkt, das ich ausblende?
Es verschwindet von der öffentlichen Seite, bleibt aber vollständig im System. Die Sichtbarkeit ist eine Einstellung der Brand-Page, kein Löschen und kein Eingriff in den Produktpass.
Sehe ich Änderungen, bevor sie öffentlich sind?
Ja. Die Vorschau daneben übernimmt Farben, Schrift, Sichtbarkeit und Reihenfolge sofort, noch vor dem Speichern, und lässt sich zwischen Desktop, Tablet und Mobil umschalten. Der Link daneben öffnet dieselbe Seite ohne Editor-Modus in einem neuen Tab.
Reguly-Dokumentation: Website-Editor
Reguly-Modul: Website-Editor (Marketing)
Einmal sehen, wie deine Marke öffentlich aussieht
Wir zeigen dir an deiner eigenen Marke, wie Produktpass, QR-Code und öffentliche Seite zusammenhängen.

